Experimentelle Fassung. Nicht an realen Messwerten erprobt, von keiner Prüfstelle begutachtet; die hinterlegten Werkstoffkennwerte sind Literaturstartwerte ohne eigene Prüfung. Nutzung auf eigene Verantwortung, ohne Gewähr für die Richtigkeit der Ergebnisse.
Diese Fassung sagt nichts vorher. Sie führt den Datensatz zusammen und zeigt, welche erfassten Größen mit der Zielgröße zusammenhängen — und ob die vorliegende Zahl von Datensätzen das überhaupt hergibt.
Der Grund steht im Ausbauplan: unter etwa 200 sauber dokumentierten Datensätzen ist ein gelerntes Modell der analytischen Rechnung unterlegen und täuscht Genauigkeit nur vor. Ein Balken zeigt den Weg dorthin.
Ein Auftragsbuch aus GÜTEWERK. Die Zielgröße wird aus den Zahlenfeldern gewählt — üblicherweise der Messwert, es kann aber auch die Ausschusszahl sein.
| Art | Maß | deutlich ab |
|---|---|---|
| Zahlenmerkmal | Korrelation | Betrag über der Zufallsgrenze 2/√(n−1) |
| Gruppenmerkmal (Charge, Gerät, Profil) | Abstand der Gruppenmittelwerte in Standardabweichungen | über 1,0 |
Die Zufallsgrenze ist der wichtigere Teil der Anzeige. Bei 22 Datensätzen liegt sie bei 0,44 — eine Korrelation von 0,3 sagt dort schlicht nichts, so überzeugend die Zahl auch aussieht.
Aus dem mitgelieferten Auftragsbuch (22 Datensätze):
| Merkmal | Befund | deutlich |
|---|---|---|
| charge | 1,59 Standardabweichungen zwischen den Spulen | ja |
| ausschuss | Korrelation 0,84 | ja |
| drucker | 0,17 Standardabweichungen | nein |
Ein Zusammenhang ist keine Ursache. Wechselt eine Charge zugleich mit dem Gerät oder dem Profil, zeigen alle drei denselben Zusammenhang — welches davon wirkt, sagt keine Rechnung. Das klärt nur ein Versuch, bei dem eine Größe allein geändert wird.
Die Liste ist deshalb kein Ergebnis, sondern eine Reihenfolge für den nächsten Versuch.
Zeigt kein Merkmal einen deutlichen Zusammenhang, ist das ein gutes Ergebnis: die Streuung hängt an nichts Erfasstem, der Prozess läuft also gleichmäßig. Oder das Merkmal, auf das es ankommt, wird noch nicht mitgeschrieben — auch das ist ein Befund.
Textdatei mit Semikolon als Trenner. Bis ein Modell gerechnet wird, dient sie der Sicherung und dem Blick von außen — etwa in einer Tabellenkalkulation.
Keine Vorhersage, kein Modell, keine Signifikanzprüfung im statistischen Sinn. Die Zufallsgrenze ist eine Näherung für das Fünf-Prozent-Niveau.
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